Aufruf

Solidarität ist die Antwort der Stunde

Ist der Osten noch zu retten?

Oder ist er schon verloren? Wir sind schockiert über die Kontinuität von rassistischen Hetzjagden, Pogromen und den menschenverachtenden Ausschreitungen, die rechte Mobilisierungen immer wieder freisetzen. Von Heidenau bis Clausnitz, von Köthen bis Chemnitz – in den letzten Jahren kommen die rassistischen Angriffe in immer kürzeren Abständen. Mit der AfD gibt es in Ostdeutschland eine offen rassistische und rechte Partei, die in Ländern und Kommunen politische Erfolge feiert.

Diese Erfolge haben konkrete Konsequenzen: für Jugendinitiativen, Frauen*gruppen und Kulturprojekte, für antirassistische Initiativen – und natürlich für Migrant*innenorganisationen. Gelder werden gekürzt, Projekte kriminalisiert, engagierte Menschen werden unter Verdacht gestellt, beschimpft und verleumdet. Viele müssen sich und ihre Arbeit in einem Klima von Hass und Bedrohung verteidigen und jeden Tag aufs Neue behaupten. Und weil das Bild von Ostdeutschland so stark von Rassismus und rechten Mobilisierungen überschattet ist, werden sie oft noch nicht einmal wahrgenommen.

Die Zivilgesellschaft im Osten unterstützen

Der Rechtsruck ist beängstigend, aber er bleibt nicht unwidersprochen. Die Projekte, die sich für ein demokratisches Miteinander engagieren, müssen nicht neu erfunden werden. Sie existieren, aber sie brauchen unsere Unterstützung. Lassen wir die Menschen, die sich engagieren, nicht allein. Sie sind viele, sie sind verschieden und solidarisch miteinander. Ihre Arbeit ist jetzt nötiger denn je und zugleich bedroht. Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg werden die finanzielle Situation vieler Projekte und Initiativen weiter verschlechtern.

Projekte der Solidarität fördern – Fördermitglied werden!

Gemeinsam können wir Vereine, Initiativen und Projekte direkt vor Ort unterstützen, mit einem kleinen monatlichen Beitrag. Wir alle können uns mit der Zivilgesellschaft solidarisieren und ihre Projekte stärken, genau dort, wo die AfD Druck ausübt. Unabhängig von unseren Wohnorten können wir alle Pat*innen einer ostdeutschen Zivilgesellschaft. Je mehr wir werden, umso mehr Projekte können wir unterstützen.

Wir werden uns nicht wegducken. Wir werden die Menschen im Osten, die sich gegen den Rechtsruck wenden, nicht allein lassen. Wir werden sie im ganzen Land sichtbar machen. Wir werden sie nachhaltig unterstützen. Wir bauen ein Netzwerk aus Fördermitgliedschaften auf, an dem sich jede*r beteiligen kann. Sei dabei!

Polylux ist ein solidarisches Netzwerk, das mit Fördermitgliedschaften Vereine und Initiativen unmittelbar unterstützt.

Polylux ist ein Netzwerk der Vielen.

Polylux ist Teilhabe.

Polylux ist solidarisch.

Solidarität ist die Antwort der Stunde!

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Erstunterzeichnende

Alternatives Zentrum Conni, Dresden

kosmotique e.V. Dresden

Internationalistisches Zentrum Dresden

Transit – Debattenmagazin für Halle und Umgebung

Solinet Hannover

Susann Rüthrich und Sophie Ruby im Namen des David-Schmidt-Preis-Teams

Timm Köhler, Netzwerk Gegenargument

Klub RM16 http://rm16.de/

Anna Stiede, Politische Bildnerin, Kommunikationstrainerin & Übersetzerin

Manja Präkels, Autorin, Musikerin

Enno Bunger, Musiker

Matthias Betke

Jenny Baese

Steven Hummel 

Matthias Blöser

Sabine Kaldorf

Gisela Dürselen 

Hanna Fetköter

Elisabeth Kaltenhäuser

Dieter Kaltenhäuser 

Ingrid von Heiseler 

Lieselotte Kirstein-Mätzold

Christine Böckmann 

Michael Steiner

Steffen König

Angelika Rickert

Sven Reuter

Heike Mahlke

Stefanie Bruckmeir