Über uns

Netzwerk Polylux ist eine Initiative zur Förderung von zivilgesellschaftlichen Strukturen, die von rechts bedroht werden. Insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern greift die AfD zunehmend zivilgesellschaftliche Vereine und Organisationen an, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Dabei denunziert sie in der Regel einzelne Projekte oder Initiativen als ›linksextrem‹ und versucht darauf hinzuwirken, dass ihnen Fördermittel des Landes oder der jeweiligen Kommune entzogen werden.

Oft werden solche Prozesse nur vor Ort wahrgenommen. Obwohl diese Prozesse die Widerstandsfähigkeit einer kritischen Zivilgesellschaft gegen eine drohende rechte Hegemonie generell in Frage stellt, fehlt eine bundesweite Debatte zu den Folgen: durch den rechten Druck schrumpft eine demokratische Zivilgesellschaft. Ebenso fehlen praktische Unterstützungsangebote für vor Ort betroffene zivilgesellschaftliche Initiativen.

Die Initiatorinnen dieses Projektes sind Claudia Krieg (Journalistin und Autorin, u.a. analyse & kritik, neues deutschland), Fatma Kar (Politische Bildungsarbeit und Autorin, u.a. Jungle World) und Susanne Beer (Konzept und Gestaltung, Zoff Kollektiv, vormals Studio bildargumente).

Uns drei verbindet gemeinsame Arbeit und der ‘Ost-Hintergrund’ – wir sind die, die weggegangen sind, sind die, die nicht mehr vor Ort sind. Die Entwicklungen sind uns nicht egal, wir haben das dringende Bedürfnis, den aktuellen Entwicklungen etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen.

Polylux Netzwerk steht unter anderem in Kontakt und Austausch mit Akteuren wie Kulturbüro Sachsen, Bündnis Tolerantes Sachsen, we’ll come united, ezra Thüringen, platzda Dresden, Miteinander e.V. Zum Netzwerk gehören weitere Einzelpersonen und Initiativen aus Cottbus, Leipzig, Pirna, Grimma, Dresden, Potsdam, Erfurt und Berlin.

Interview zur #unteilbar Demonstration »Solidarität statt Ausgrenzung« am 24.8.2019 in Dresden: https://www.youtube.com/watch?v=0JEz8hhp8z8

Unser Redebeitrag zur #unteilbar Demonstration »Solidarität statt Ausgrenzung« am 24.8.2019 in Dresden: Solidarität ist die Antwort der Stunde